E-Paper - 13. Juni 2018
Neue Oltner Zeitung (Olten-Niederamt)
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Interview mit Yves Künzli, Vizepräsident Volley Schönenwerd

Zuschauerrekord soll nächste Saison geknackt werden

Die Eröffnung der Betoncoupearena in Schönenwerd hat für viel mediale Aufmerskamkeit gesorgt. Erst letzte Woche fand darin das erste Länderspiel der Frauenvolley-Nationallmannschaft statt. Wie aber steht es um den Verein Volley Schönenwerd?

Die NOZ hat mit Vizepräsident, Trainer und Spieler Yves Künzli (29) über die vakanten Stellen im Vorstand, Besucherzahlen und die Vereinsentwicklung gesprochen.

Yves Künzli, ein Blick auf die Vereinshomepage zeigt, dass der Vorstand von Volley Schönenwerd derzeit ohne Präsident und Sportchef dasteht. Was hat dazu geführt und werden die vakanten Stellen demnächst besetzt?

Die Problematik besteht besonders darin, dass diese Ämter einen sehr hohen Einsatz sowie Sport-Kenntnisse erfordern. Der Vorstand hat sich deshalb entschlossen, anstelle eines Sportchefs die Trainer- koordination und Trainingskoordination aufzuteilen. Es wird neu ein Sport-Gremium von fünf bis sieben Personen eingeführt, so dass die Aufgaben aufgeteilt werden können. Der Vorteil dieser Aufteilung ist, dass durch die grössere Reichweite mehr Know-how besteht und dass die Aufgaben gleichzeitig im Ehrenamt machbar sind. In dieser Woche führen wir einen Kick-Off durch, um diese neue Strukturierung detailliert festzulegen. Bezüglich Präsident sind wir weiterhin auf der Suche nach einer passenden Kandidatin oder einem passenden Kandidaten.

Für das Herren-NLA-Team endete die Saison mit dem Viertelfinal-Aus gegen Amriswil. Was ziehen Sie für eine sportliche Bilanz?

Wir ziehen langfristig Bilanz. In den letzten Jahren konnte sich das NLA-Team immer unter die Top Vier mit Medaillen-Anrecht einrangieren. Diese Saison war leider eine Ausnahme, die unter anderem auch wegen des grossen Verletzungspechs erfolgte. Zudem waren die Spitzenteams sehr stark und konstant. Allerdings kann aus der Saison in Anbetracht dessen, dass sich viele junge Spieler auf dem Spielfeld zeigen konnten und auch reüssiert haben, eine positive Bilanz für die Zukunft gezogen werden.

Der Verein besteht nebst dem Fanion-Team aus vielen weiteren Herren-, Damen- und Nachwuchsteams. Wie sind Sie mit der Entwicklung dieser Mannschaften zufrieden?

Ich bin sehr zufrieden mit dem Wachstum im Breitensport und im Jugendbereich. Die Jugendarbeit ist sehr wichtig und ist auf allen Altersstufen vorhanden. Beispielsweise gewann das Herrenteam der U23 viermal während fünf Jahren den Schweizermeistertitel. In den Frühlingsferien führten wir ein grosses Jugendcamp mit rund 40 Teilnehmenden durch, was sehr erfolgreich über die Bühne ging. Dank der neuen Betoncoupearena können die Junioren und Juniorinnen zudem den gesamten Sommer über Hallentrainings absolvieren, was zuvor nicht machbar war.

Die Eröffnung besagter Arena Anfang Jahr sorgte für grosses öffentliches Interesse und über 1‘000 Zuschauer beim ersten Heimspiel. Sind auch anschliessend die Besucherzahlen der NLA-Spiele im Vergleich zur früheren Spielstätte gestiegen?

Wir hatten sehr viele gut besuchte Spiele, jedoch nicht nur vom Fanion-Team. Auch an die Matchs der zweiten Herrenmannschaft (NLB) und das Aufstiegsspiel in die NLB des ersten Damenteams kamen zahlreiche Fans und Zuschauer. Darüber freuen wir uns sehr und hoffen, dass die Betoncoupearena auch in Zukunft weiterhin eine Begegnungsstätte für Volleyballfans bleibt. Das Ziel für die kommende Saison ist es aber natürlich, den Zuschauerrekord 1000+ vom Eröffnungsspiel gegen Lausanne zu knacken.

Möchten Sie unserer Leserschaft sonst noch etwas mit auf den Weg geben? Auch in der Off-Season finden spannende Volleyballmatchs in der Betoncoupearena statt. Besuchen Sie unser neues Zuhause doch bei einem der vier Länderspiele der Schweizer Herren- und Damennationalmannschaft, die im August stattfinden.David Annaheim

Neue Oltner Zeitung (Olten-Niederamt) vom Mittwoch, 13. Juni 2018, Seite 14 (23 Views)

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