E-Paper - 10. Januar 2018
Neue Oltner Zeitung (Olten-Niederamt)
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Interviewfragen an Bruno Hitz, OK-Präsident der GEWAG 18 (19. bis 21. Oktober 2018)

«Der direkte Kontakt hinterlässt Eindruck»

Ursprünglich sollte die GEWAG (Gewerbeausstellung Gösgeramt) 2017 durchgeführt werden, es konnten jedoch nicht genügend Gewerbetreibende überzeugt werden, mitzumachen. Nun soll es ein Jahr später doch noch klappen.

Was wurde konkret unternommen, damit es 2018 nun doch noch mit der Gewerbeausstellung klappt?

Zunächst einmal haben wir die zum Teil kritischen Rückmeldungen ernst genommen und versuchten aus den gemachten Fehlern zu lernen. Die wahrscheinlich wichtigste Massnahme ist, dass wir viel früher damit begonnen haben, potenzielle Aussteller zur Teilnahme einzuladen. An der GEWAG 18 wird es ein Rahmenprogramm mit Abendunterhaltung und familienfreundlichen Kinderattraktionen geben. Zusätzlich wurde der Kreis der angeschriebenen Unternehmungen markant vergrössert. Wir sind überzeugt mit diesen Massnahmen das Fundament für eine erfolgreiche Ausstellung gelegt zuhaben.

Wie viele Unternehmen haben sich bis anhin angemeldet? Wie viele Aussteller hat sich das OK zum Ziel genommen? Und bis wann können sich Interessierte noch anmelden?

Wir haben bereits einige Anmeldungen und es werden laufend mehr. Interessanterweise gibt es vermehrt interessierte Unternehmungen, die keine Vereinsmitglieder sind. In regelmässigen Abständen geben wir die definitiven Anmeldungen auf der Webseite www.gewag18.ch bekannt. Anmeldungen werden bis 28. Februar 2018 angenommen. Wir haben uns kein Ziel gesetzt, sondern gehen davon aus, dass es mindestens 40 Aussteller braucht, um eine attraktive GEWAG durchführen zu können. Aber wir geben uns nicht mit 40 zufrieden, wenn sich noch weitere Teilnehmer überzeugen lassen.

Die GEWAG ist aus der LOGA (Lostorfer Gewerbeausstellung) entstanden, um sich für das Gewerbe aus der Region zu öffnen. Braucht es im Zeitalter der Digitalisierung überhaupt noch derartige Anlässe?

Die GEWAG ist nicht aus der LOGA entstanden. Vielmehr ist es eine logische Folge nach der Regionalisierung des Gewerbevereins. Für die wenigsten Gewerbetreibenden ist es noch möglich, sich nur aufs heimische Dorf zu konzentrieren, was ein regionaler Auftritt nötig macht. Ob es einen Anlass wie die GEWAG 18 braucht, kann ich nicht abschliessend beantworten. Diese Frage müsste man eher an die Gewerbetreibenden richten, die sich noch nicht angemeldet haben. Wir vom OK sind jedoch davon überzeugt, dass der direkte Kontakt mit anderen Unternehmungen, sowie der Bevölkerung sehr hilfreich sein kann und vor allem einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt. Mit der Digitalisierung hat das jedoch überhaupt nichts zu tun. Vor einigen Jahren wäre schliesslich auch niemand auf die Idee gekommen, eine Gewerbeausstellung zu hinterfragen, nur weil es Zeitung, Fernsehen und Radio gibt. Die Digitalisierung beinhaltet eine moderne Art der Kommunikation, ersetzt aber letztlich nicht den direkten Kontant zwischen Menschen.

Das Rahmenprogramm wird immer wichtiger, um Besucher anzulocken. Was können Sie uns bereits dazu verraten?

Ja genau, ein Rahmenprogramm braucht es, um für Besucher attraktiver zu werden. Und Besucher braucht es, um genügend Aussteller zu motivieren. Ein Teil des Rahmenprogramms ist die Festwirtschaft und ein spannendes Abendprogramm. Es soll möglich sein, dass Aussteller und Besucher nach der offiziellen Ausstellung noch die Gelegenheit haben, sich etwas auszutauschen und den Abend ausklingen zu lassen. Weiter ist ein entscheidender Punkt, dass die GEWAG 18 für Familien interessant gestaltet werden muss. Aus diesem Grund organisieren wir Attraktionen die explizit Kinder ansprechen werden. Was das genau sein wird, werden wir laufend im Internet publizieren. da

Neue Oltner Zeitung (Olten-Niederamt) vom Mittwoch, 10. Januar 2018, Seite 8 (44 Views)

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